SPD-Politik wirkt: In 2011 wachsender Sozialwohnungsbestand!

Andy Grote, Fachsprecher Stadtentwicklung der SPD-Fraktion zur heute veröffentlichten Bilanz des Wohnungsbauförderprogramms 2011: “Seit über zehn Jahren schrumpfte der Hamburger Sozialwohnungsbestand. Mit den heute verkündeten Zahlen für 2011 ist klar: Erstmals seit zehn Jahren wurden mehr neue Mietpreis- und Belegungsbindungen ausgesprochen, als im Bestand verloren gingen. Wir haben den Wählerinnen und Wählern Anfang 2011 versprochen, dass unter SPD-Regierung wieder mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird. Dass bereits im ersten Jahr die Zahlen bei den bewilligten Sozialwohnungen und bei den bewilligten Neubauwohnungen übererfüllt wurden, ist ein sensationeller Erfolg. Die Bezirke erteilten 2011 über 6.811 Baugenehmigungen, davon sind 2.147 geförderte Sozialwohnungen für 5,80 Euro nettokalt je Quadratmeter. Damit wurden schon 2011 so viele Wohnungen genehmigt und gefördert wie seit zehn Jahren nicht mehr.

Dass allein die SAGA 941 Sozialwohnungen beantragt hat, zeigt, dass das Unternehmen endlich wieder einen außerordentlich positiven Beitrag zur Versorgung der Hamburgerinnen und Hamburger mit bezahlbarem Wohnraum leisten wird. Nachdem unter CDU/GAL-Regierung die Zahl neuer Wohnungen bei der SAGA auf nahezu Null heruntergefahren wurde, stehen nun alle Zeichen auf Neubau.”

Grote weiter: “Von 2000 bis 2011 ist der Sozialwohnungsbestand dramatisch abgeschmolzen. Fast 58.000 Wohnungen sind aus der Sozialbindung gefallen. Die SPD-Fraktion hat immer wieder gefordert, den Sozialwohnungsbau massiv zu stärken. Dass bereits in 2011 über 2.000 Förderanträge bewilligt wurden, bestätigt unsere Politik: die Nachfrage für bezahlbaren Wohnraum ist da und auch bei den Investoren und Bauherren erfolgt ein Umdenken. Der deutliche Zuwachs von geförderten Wohnungen schafft eine deutliche Entlastung der Geringverdienerhaushalte.”

Der Wohnungsneubau und insbesondere die Schaffung von bezahlbaren Wohnungen ist ein Kernziel der SPD-Bürgerschaftsfraktion. Die lange geforderte Aufstockung der Förderung von 1.200 auf 2.000 Sozialwohnungen war der richtige Weg. “Dass der Senat diese Ziele so schnell und flexibel umsetzt, ist ein beeindruckender Erfolg. Ein großes Lob auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bezirken, ohne sie wäre dieser Erfolg sicher nicht möglich.”

Grote abschließend: “Eine genehmigte Wohnung ist noch keine gebaute Wohnung. Doch die Zahlen sind deutlich: Nach Jahren der Stagnation im Neubau und immer weniger bezahlbarem Wohnraum werden in Hamburg endlich wieder Wohnungen gebaut, die auch für Normalverdiener und Haushalte mit geringem Einkommen bezahlbar sind. Auf dem Weg zu einem ausgeglichenen Wohnungsmarkt sind wir 2011 ein großes Stück vorangekommen. Die Zahlen müssen gleichzeitig Ansporn für 2012 sein.”

Niels Annen wieder in den Bundesvorstand gewählt

Die Eimsbüttler SPD gratuliert Niels Annen ganz herzlich zu seiner erfolgreichen Kandidatur für den SPD-Bundesvorstand. Auf dem SPD-Bundesparteitag in Berlin wurde Niels, der in der SPD Hamburg-Eimsbüttel organisiert und tief verwurzelt ist, mit einem guten Ergebnis in den SPD-Bundesvorstand gewählt. Wir freuen uns, dass die Kandidatur von Niels trotz der Verkleinerung des Gremiums und der großen Konkurenz erfolgreich war, so SPD-Kreisgeschäftsführer Matthias Marx.

Gespräch mit Jutta Blankau

Die Distrikte Eimsbüttel-Süd und Eimsbüttel-Nord hatten am 22.11.2011 die Stadtentwicklungs- und Umweltsenatorin Jutta Blankau eingeladen. Hauptthema war natürlich der Wohnungsbau. Eines kann man vorweg sagen: Es ist schon etwas anderes, darüber direkt etwas – mit Nachfragemöglichkeit – von der Senatorin zu hören als in der Zeitung davon zu lesen. Denn der Teufel liegt wie immer im Detail.

Die Ausgangslage in Hamburg ist so, dass Hamburg nach den Prognosen bis 2030 tatsächlich noch einen deutlichen Bevölkerungszuwachs haben wird. Es können schon noch einige 100.000 Menschen mehr werden, was wiederum die Wohnungsknappheit, jedenfalls in begehrten Lagen verstärkt. Über 80% der Haushalte sind 1-2-Personen-Haushalte. Es werden also vor allem kleine Wohnungen benötigt. SAGA/GWG würden gerne Umzüge fördern, wenn große Wohnungen eigentlich nicht mehr gebraucht werden. Sie zahlen sogar einen “Fluktuationszuschuss”, aber die Menschen lassen sich nun mal nicht gerne “verpflanzen”.

Weiterlesen »

Heute Grünkohl – morgen Ministerpräsident

Jacob (22) und Torsten (48) haben exzellente Aussichten. Der eine – Jacob – ist soeben in die SPD eingetreten. Torsten – der andere – tritt an. Er will nächstes Jahr der neue Ministerpräsident von Schleswig-Holstein werden. Warum die beiden so gute Aussichten haben? Weil sie dabei waren, als die SPD Eimsbüttel wieder zum gemeinsamen Grünkohlessen eingeladen hatte.

Weiterlesen »

Einladung zur Diskussionsveranstaltung „Frauen und Pflege“

In welcher Form werden Menschen in Zukunft gepflegt werden?

Gegenwärtig obliegt die Arbeit im Pflegesektor überwiegend den Frauen, die sie privat und unbezahlt,

in ehrenamtlicher Arbeit, aber auch in Schwarzarbeit, in semiprofessioneller und in professioneller

Weise verrichten. Zwei Drittel der unbezahlten Pflegearbeiten werden von Frauen, ein Drittel

von Männern geleistet. Frauen stellen sowohl in der privat-häuslichen als auch in der beruflichen

Pflege und Versorgung von älteren Menschen die deutliche Mehrheit dar und leisten auch zeitlich

gesehen die meiste Pflegearbeit. Über 80 % der Beschäftigten im Pflegesektor sind weiblich. Mehr als

die Hälfte von ihnen verdient weniger als 1.500 ₠ monatlich, die Arbeitsbedingungen sind ungünstig,

sodass der Krankenstand der Beschäftigten hoch ist. Aber wie könnte eine geschlechtersensible

Altenpflege aussehen?

Über die unterschiedlichen Aspekte dieses Themas wollen wir informieren und diskutieren. Wir

haben eine kompetente Referentin, einen kompetenten Referenten und eine Moderatorin gewinnen

können und laden zu diesem Abend herzlich ein.

Die Veranstaltung wird stattfinden am

Donnerstag, dem 17. November, um 19.00 Uhr,

in der Kursana-Residenz, Bibliothek

Ernst-Mittelbach-Ring 47, 22455 Hamburg,

U-Bahn Niendorf-Nord

ReferentInnen sind

Hilke Stein – Gewerkschaft ver.di, Landesbezirk Hamburg, Fachbereichsleitung Gesundheit-Soziales

Jan Ohmer – Gesundheits- und sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion in der Eimsbütteler Bezirksversammlung

Moderation:

Sabine Jansen – Vorsitzende der Mitarbeitervertretung (MAV) Albertinen-Krankenhaus/Albertinen-

Haus und Mitglied der SPD-Fraktion in der Eimsbütteler Bezirksversammlung

Wir würden uns über viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen.

 Flyer

LOBBYrepublik Deutschland


Der Saal war überfüllt, nur noch Stehplätze waren zu haben. Die SPD Eimsbüttel hat wieder einmal den Nerv getroffen. Sie hatte am 19.September zur Diskussionsveranstaltung “LOBBYrepublik Deutschland” in die Hamburger Kammerspiele eingeladen. Es ging um Lobbyismus, Klientelpolitik, Strippenzieher – und um Strategien dagegen.

Weiterlesen »

Olaf Steinbiß rückt in Bürgerschaft nach

Das SPD-Kreisvorstandsmitglied Olaf Steinbiß ist ab September Mitglied der Hamburger Bürgerschaft. Olaf, der schon in der letzten Legislaturperiode für die SPD in der Bürgerschaft saß und nur knapp den Wiedereinzug über die Landesliste verpasste, rückt nun für Britta Ernst nach. Die Eimsbüttler SPD freut sich, neben Martin Schäfer, Martina Koeppen, Monika Schaal, Sabine Steppat, Silke Vogt-Deppe und Erck Rickmers einen weiteren Eimsbüttler Abgeordneten in der Bürgerschaft zu haben. Sein Abgeordnetenbüro wird Olaf im Herzen von Eimsbüttel, im Schulweg 30, eröffnen.

Olaf Scholz im Gespräch

Olaf Scholz bietet den Hamburgerinnen und Hamburgern die Möglichkeit des direkten Kontakts zu ihrem Bürgermeister: Ab September tourt er mit der Veranstaltungsreihe „Olaf Scholz im Gespräch“ durch alle 17 Wahlkreise Hamburgs.

„Ich werde eine halbe Stunde ‚unplugged‘ erzählen, was schon in der Stadt geschehen ist und was ich mir für die Zukunft vorstelle. Anschließend haben die Bürgerinnen und Bürger eine Stunde Zeit, ihre Fragen loszuwerden. Ich werde jede beantworten.“

Zudem werden bei weiteren Veranstaltungen unter dem Titel “Senatorinnen und Senatoren vor Ort“ die Mitglieder des Senats zu aktuellen Themen der Hamburger Politik Stellung beziehen.

„Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf, direkt mit dem Bürgermeister und den Senatoren zu sprechen. Der direkte Austausch soll zum Alltag in der Demokratie werden und den Stil der Politik in Hamburg nachhaltig verändern. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Demokratie und Bürgernähe“, so Scholz.

 

Die ersten Termine von OLAF SCHOLZ IM GESPRÄCH:

13.September 2011, 19:30 Uhr
Rahlstedt
Grundschule Rahlstedter Höhe
Ahrenshooper Straße  1-3

27.September 2011, 19:30 Uhr
Langehorn
Langenhorner  Lichtspielhaus
Tangstedter Landstasse 182a

25.Oktober 2011, 19:30 Uhr
Niendorf
Kursana Residenz
Ernst- Mittelbach-Ring 47

SPD-Kinderfeste in Eimsbüttel

In den nächsten Wochen finden in Eimsbüttel gleich 3 SPD-Kinderfeste statt. Den Auftakt macht das Kinderfest der SPD Niendorf am 13.08. ab 15.00 Uhr auf der Sportanlage Sachsenweg in Niendorf. Mit dabei ist die Präsidentin der Hamburger Bürgerschaft, Carola Veit. Am 21.8. feiert die SPD Harvestehude-Rotherbaum ihr Kinderfest auf dem Hallerplatz. Mit dabei: Die Senatorin Dorothee Stapelfeldt. Beginn ist hier um 12.00 Uhr. Im September, genauer am 4. September, findet auf dem Platz an der Glücksburger Straße / Ophagen / Sandweg das Kinderfest der SPD Eimsbüttel-Süd statt. Beginn ist hier ab 14.00 Uhr. Alle Kinder und ihre Eltern sind recht herzlich eingeladen.

Kita-Gebühren gesenkt

Ab dem 1. August 2011 erhalten

- allein durch die Abschaffung des Verpflegungsanteils Eltern von mehr als 70.000 Kindern finanzielle Erleichterung,
- durch die Gebührensenkung über 19.000 Familien in Hamburg mehr finanziellen Spielraum für die Herausforderungen des Alltags,

- damit größere Planungssicherheit und eine erhebliche Verbesserung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

- Und die SPD macht die Ungerechtigkeit, die Familien mit Kindern mit Behinderungen widerfahren ist, wieder rückgängig.

Denn ab 1. August tritt das Kita-Sofortpaket in Kraft. SPD-Fraktionschef Andreas Dressel betont: „Das ist ein erster wichtiger Schritt, Hamburg zur familienfreundlichsten Stadt Deutschlands zu machen. Auf diesem Weg gehen wir weiter.“ Melanie Leonhard, Fachsprecherin Familie, Kinder und Jugend: „Heute ist ein großer Tag für Hamburgs Familien! Wir korrigieren heute die fatalen Fehler des Ex-Senators und heutigen Oppositionsführers Wersich.“

Schön sei, so die Abgeordnete, dass die Umsetzung so reibungslos von statten gegangen sei. „Mein herzlicher Dank an die Bezirksämter, die trotz ausgedünnter Personaldecke die Bescheide rechtzeitig zu Beginn des neuen Kita-Jahres verschickt haben.“ Leonhard legt aber auch Wert darauf zu betonen, dass die SPD nicht dabei bleiben werde, Fehler zu beseitigen: “ “Wir werden vielmehr die weiteren Schritte aus unserem Regierungsprogramm und aus der Vereinbarung mit dem LEA umsetzen. Einer der nächsten Schritte ist der Rechtsanspruch ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr ab dem 1.08.2012.. Dieser Punkt ist bildungs- und integrationspolitisch sehr bedeutend.“

Die SPD-Fraktion begleitet diesen großen Schritt für Hamburgs Familien mit einer Kampagne: Noch den ganzen Monat werden die 62 Abgeordneten in der Stadt unterwegs sein, mit den Eltern über die bereits vorgenommen Erleichterungen sprechen und ein offenes Ohr für weitere Punkte haben, an denen „der Schuh drückt“. Leonhard: „Natürlich können wir nicht noch mehr Geld aufbringen, aber oftmals kann man auch ohne viel Geld helfen.Wichtig ist es für uns Abgeordnete, immer ein Ohr für die Betroffenen zu haben.“

Zum Hintergrund: Das Kita-Sofort-Paket umfasst folgende Maßnahmen

  • Die Rücknahme der allgemeinen Erhöhung der Elternbeiträge von bis zu 100 Euro monatlich pro Kind
  • Die Rücknahme der extremen Gebührenerhöhung für behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder
  • Die Abschaffung des Essengeldes
  • Die Beendigung des Ausschlusses der so genannten „Kann-Kinder“ vom beitragsfreien letzten Kita-Jahr
  • Die Erweiterung des Rechtsanspruchs auf einen Hortplatz wieder bis zum 14. Lebensjahr.

 

Ältere Beiträge «

» Neuere Beiträge